2003 entstanden folgende Drachen

Windgott

Windgötter spielten in vielen Kulturen eine Rolle. Die asymmetrische und hintergrundlose Form soll ihn über den Himmel schweben lassen, nur vom Wind getrieben.

Am bekanntesten ist der Windgott Ehecatl der Azteken. Die Azteken glaubten, dass die Sonne nur deshalb über den Himmel zog, weil sie von Ehecatl vorwärts gepustet wurde.

 

Die Schwänze des Drachens symbolisieren die Sonnenbahn, die  vom Windgott getriebene Sonne am Himmel zieht.

Die besondere Herausforderung bei diesem Drachen war das Querformat, welches ja bekanntlich schwerer zu fliegen ist als ein Längsformat. Mit den Spannschnüren suchten wir nach den optimalen Wölbungen.

 Vorteil: Einfachere Montage und wir können schneller erkennen, welche Schnüre verdreht sind.

Das asymmetrische Querformat erforderte auch beim Bau einige neue Lösungswege. So verwendeten wir statt der Bindeschlaufen zur Befestigung der Stäbe kleine Klettverschlüsse. Damit konnte die Aufbauzeit erheblich verkürzt werden. Das Schnurgitter der Edowaage wurde in der Form des Drachens aus Plexiglas gefertigt. Die Bohrungen wurden an der gleichen Stelle wie die Schlaufen am Drachen angebracht.

 

 

Aztek man

Mit dem Drachen Aztek man haben wir bewusst versucht, einen Kastendrachen vom Motiv her zu gestalten. Die Form des Kastens gibt dem Gesicht einen dreidimensionalen Ausdruck und hebt bestimmte  Partien des Gesicht hervor.
 

Überrascht waren wir von den guten Steig- und Flugeigenschaften des Drachens.

Von diesem Drachen haben wir 2 verschiedene Varianten gebaut. Sie haben 2 und 5 Segelebenen.

 

Die Beschränkung auf wenige Farben und die schwarzen Linien sollen den Ausdruck des Gesichtes noch steigern.

 

 

Kubist Lovers

Picassos und Braques Kubistische Phase nach dem 1. Weltkrieg hat ihren Einfluss auf diesen Drachen. Das Paar wurde in geometrische Formen übertragen.

Durch den V- förmigen Kiel wird das Motiv dreigeteilt. Dies soll auch das Wesen der Partnerschaft unterstreichen. Von rechts und links betrachtet steht der einzelne Mensch im Vordergrund. Mann und Frau. Von Vorne sind sie ein Paar, eine Einheit. Das Paar reicht sich die Hände. Das wurde bewusst durch die Konstruktion  hervor gehoben.

Die lange Blumenkette als Schwanz sind eine Homage an die Hippiezeit, auch an die glücklichen Momente der beiden.

Ein besonderer Reiz besteht darin, dass der Betrachter zum Erfassen des Motivs hin und her gehen muss. Dabei hat er immer ein neues Motiv vor Augen.Der Drachen wurde bewusst mit wenigen Farben gestaltet, damit die grafische Wirkung der schwarzen Linie im Vordergrund steht.

„ Durchblicke“ im Drachen sollen die Leichtigkeit des Motivs unterstreichen und den Durchblick auf den Himmel ermöglichen.